SPE/de: Difference between revisions
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Created page with "thumb|100px|Optionen für automatische Bahnübergangssignale (Abb. 11) Automatische Bahnübergangssignale bieten die Möglichkeit, die Rangierschutzvorrichtung zu aktivieren und zu deaktivieren. Dadurch wird der Bahnübergang während des Rangierens auf den Gleisen geschützt. Sowohl die Aktivierung als auch die Deaktivierung der Rangierschutzvorrichtung sind spezielle Befehle, die eine Bestätigung erfordern und vom Zähler erfasst werden." |
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* Ein-/Ausblenden von Semaphornamen (Sem-Taste), Namen von Nebenschlusssignalen (Tm), Punktnummern (Zwr) und Abschnitts- oder Isolationsnamen (Odc), | * Ein-/Ausblenden von Semaphornamen (Sem-Taste), Namen von Nebenschlusssignalen (Tm), Punktnummern (Zwr) und Abschnitts- oder Isolationsnamen (Odc), | ||
* Änderungen am Inhalt des unteren Fensters (Nachrichten oder Alarme), | |||
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* Änderungen am aktuell angezeigten Desktop innerhalb einer Programminstanz (weitere Schaltflächen, die hauptsächlich in erweiterten Verkehrsleitzentralen verwendet werden), | |||
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< | <span id="Opcje_sygnalizatora_i_toru"></span> | ||
== | == Signal- und Gleisoptionen == | ||
< | <span id="Sygnalizator"></span> | ||
=== | === Signal === | ||
[[File:Spe_sygnalizator.png|thumb|90px|Signalizer-Menü in SPE (Abb. 3a)]] | |||
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Signale können je nach Typ, verfügbaren Kammern und Art der verwendeten Eisenbahnverkehrssteuerungsgeräte verschiedene Ausführungen aufweisen. Dazu gehören beispielsweise: | |||
* Stopp - zeigt das S1 (Stop)-Signal an, ohne die Fahrtrichtung zu verlangsamen. | |||
* | * Stopp - führt dazu, dass die Möglichkeit, ein Signal zum Weiterfahren an einer bestimmten Ampel zu geben, blockiert wird. | ||
* | * <b style="color: purple">oStop</b> - bricht die obige Anweisung ab, | ||
* <b style="color: purple">oStop</b> - | * ZCZ - Zeitgesteuerte Auslösung, zeigt das "Stopp"-Signal an und nach Ablauf einer sicheren Zeitspanne verlangsamt sich die Strecke, | ||
* ZCZ - | * oZCZ - widerruft den obigen Befehl, | ||
* oZCZ - | * <b style="color: red">SZ</b> - zeigt ein Ersatzsignal ohne die W24-Anzeige an (die Vorgehensweise zur Bereitstellung dieses Signals wird später im Leitfaden beschrieben), | ||
* <b style="color: red">SZ</b> - | * <b style="color: red">NSZ</b> - dasselbe, aber mit der W24-Anzeige, nur verwenden, wenn man auf dem falschen Gleis fährt, | ||
* <b style="color: red">NSZ</b> - | * ZD - verlangsamt sofort den Kraftstoffverbrauch. | ||
* ZD - | |||
Befehle, die mit <b style="color: purple">purple</b> gekennzeichnet sind, erfordern eine Bestätigung der Verwendungsabsicht, während diejenigen, die mit <b style="color: red">red</b> gekennzeichnet sind, spezielle Befehle sind, die '''nur und ausschließlich dann''' verwendet werden sollten, wenn es unbedingt notwendig ist. Die Verwendung dieser Befehle wird durch den speziellen Befehlszähler (gelber Zähler auf blauem Hintergrund) protokolliert. | |||
< | <span id="Tor"></span> | ||
=== | === Gleis === | ||
[[Plik:SPE_menu_toru.png|thumb|90px|Menü-Gleis in SPE (Version 3)]] | |||
[[Plik:SPE_menu_toru.png|thumb|90px| | |||
Die Gleise bieten folgende Optionen: | |||
* Zmk – Gleissperrung, verhindert die Befahrung der Strecke über dieses Gleis, | |||
* Zmk | * <b style="color: purple">oZmk</b> - Beginn des Tracks, hebt das Obige auf, | ||
* <b style="color: purple">oZmk</b> - | * <b style="color: red">ZeroLO</b> – Setzt den Achszähler zurück. Verwenden Sie diese Funktion, wenn der Streckenabschnitt trotz freier Strecke als belegt angezeigt wird. Die rote Farbe, die die Belegung anzeigt, ändert dabei ihren Farbton und wird dunkler. Nachdem ein Schienenfahrzeug den Streckenabschnitt an einem Ersatzsignal oder auf schriftliche Anweisung befahren hat, sollte der Stromkreis zurückgesetzt und die Strecke freigegeben werden, sobald das Fahrzeug den Abschnitt wieder verlässt. | ||
* <b style="color: red">ZeroLO</b> | |||
< | <span id="Ustawianie_przebiegu"></span> | ||
== | == Fahrstraße einstellen == | ||
Die Wellenformen in SPE können auf verschiedene Arten eingestellt werden: | |||
< | <span id="Sposób_nr_1:_punkt-do-punktu"></span> | ||
=== | === Methode Nr. 1: Punkt-zu-Punkt === | ||
Um ein Freigabesignal zu senden, müssen Sie: | |||
[[File:Closing_the_crossing_in_SPE.png|thumb|50px|Schließen der Kreuzung (Abb. 4)]] | |||
[[ | [[File:Spe_menu_przebiegu.png|thumb|70px|Bestätigung des Kilometerstands (Abb. 5)]] | ||
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* Stellen Sie sicher, dass alle Bahnübergänge der Kategorie A auf der Strecke zuvor geschlossen wurden (um einen solchen Bahnübergang im Programm zu schließen, klicken Sie auf dessen "Spitze" im Bild und wählen Sie die Option "Schließen"; zum Öffnen gehen wir auf die gleiche Weise vor, siehe Abb. 3) - '''HINWEIS - nicht jeder Bahnübergang kann von der SPE-Ebene aus geschlossen werden; verwenden Sie in diesem Fall den Fahrregler, der sich normalerweise im Stellwerk befindet.''' | |||
* | * Durch einen Linksklick auf das Signal oder das Startgleis wird ein violetter Rahmen und ein Kontextmenü angezeigt (Abb. 3 und 3a). Anstelle des Einfahrtssignals kann man auch auf den entsprechenden Linienblockpfeil klicken. | ||
* | * Wir wählen nichts aus dem Menü aus, sondern klicken auf ein Signal, eine Sperre oder ein Gleisende. | ||
* | * Das Routenmenü wird angezeigt. Wählen Sie aus den verfügbaren Optionen „Manöver“ oder „Zug“ (siehe Abb. 5) (je nachdem, was wir benötigen; im Beispielbild ist die Option „Manöver“ nicht verfügbar, da die Route zur Ausfahrt vom Bahnhof ausgewählt wurde). | ||
* | |||
Nach der Bestätigung sollten die Weichen automatisch in die gewünschte Position schalten, das Formsignal sollte das richtige Signal anzeigen, und der Abschnitt sollte grün aufleuchten, wenn ein Zug vorbeifährt (Abb. 6), und im Falle eines Rangiervorgangs gelb. | |||
[[File:Spe_podany.png|thumb|210px|Gegebene Ausfahrt (Abb. 6)]] | |||
[[ | |||
< | <span id="Sposób_nr_2:_przeciągnij-i-upuść"></span> | ||
=== | === Methode 2: Drag & Drop === | ||
Um die Route festzulegen, schließen Sie die Bahnübergänge und klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf das Signal, den Sperrpfeil oder das Gleis. Nachdem Sie das Gleis/den Sperrpfeil/das Zielsignal passiert haben, lassen Sie die Maustaste los. Das in Abb. 5 dargestellte Menü wird angezeigt, in dem Sie das Zug- oder Rangiersignal anzeigen lassen können. | |||
'''Achtung:''' | |||
''' | |||
Die Routenwahl zu/von einem nicht isolierten (gestrichelten) Abschnitt ist nur anhand von Signalen und Sperrpfeilen möglich. Es ist nicht möglich, ein solches Gleis durch Klicken und Loslassen der Maustaste auszuwählen. | |||
# Das ist nicht möglich: | |||
# | ## Erteilung eines Freigabesignals (weder Zug noch Rangierbetrieb) für den Abschnitt, der durch den Befehl Zmk gesperrt war. | ||
## | ## Geben eines Zugsignals auf einem teilweise belegten Gleis (es kann nur ein Rangiersignal gegeben werden, der Lokführer muss vorher über die Gleisbelegung informiert werden). | ||
## | ## Angabe des Ausgangs zu einem Pfad, bei dem die Liniensperre deaktiviert ist oder sich in einem falschen Zustand befindet (dies gilt nicht für Ausgangspfade aus Szenerien im Testmodus). | ||
## | |||
< | <span id="Usterki"></span> | ||
== | == Störungen == | ||
Die SPE-Software simuliert Fehler in Eisenbahnverkehrsleitsystemen. Die entsprechenden Optionen finden Sie im Menü unter „Fehler“ (Abb. 7). In diesem Abschnitt werden sowohl funktionsfähige als auch defekte Komponenten der Leitsysteme aufgelistet. Sie können entweder einen Fehler melden oder eine bestimmte Komponente zur Reparatur vorlegen. | |||
Um einen Fehler zu melden, wählen Sie den Typ und das genaue Element aus und drücken Sie dann auf „Fehler melden“. | |||
Es erscheint ein Fenster mit der voraussichtlichen Reparaturzeit. Schließen Sie es durch Klicken auf OK oder das Kreuz. | |||
[[File:Usterki_SPE.png|thumb|210px|Fehlerpanel (Abb. 7)]] | |||
[[ | Um einen Fehler manuell auszulösen, wählen wir das entsprechende Element aus und markieren mithilfe der Kontrollkästchen die zu beschädigenden Teile. Daraufhin erscheint unten im Hauptfenster von SPE eine Warnmeldung; bestätigen Sie diese durch Doppelklicken. Die Warnmeldung verschwindet vollständig, sobald der Fehler behoben ist. Darüber hinaus werden Warnmeldungen gemäß den Programmeinstellungen zufällig ausgelöst, wie im Abschnitt „Einstellungen“ ausführlich beschrieben. | ||
<b style="color: red">{{box|HINWEIS: SPE-Fehler sind standardmäßig nicht mit den von TD2 generierten Fehlern kompatibel. Es wird dringend empfohlen, TD2 vor Schichtbeginn zu deaktivieren.}}</b> | |||
<b style="color: red">{{box| | |||
< | <span id="Okno_komunikatów_i_alarmów"></span> | ||
== | == Fenster „Meldungen und Alarme“ == | ||
Das Fenster unterhalb des Haupt-SPE zeigt je nach Auswahl in der oberen Leiste Meldungen (Abb. 8) oder Alarme (Abb. 8a) an. Um einen Alarm zu bestätigen, navigieren Sie zum Alarmfenster und doppelklicken Sie darauf. Der Alarm ändert dann seine Farbe von Weiß auf rotem Hintergrund zu Rot auf blauem Hintergrund. | |||
[[File:Communications_SPE.png|thumb|450px|Communications (Abb. 8)]] | |||
[[ | |||
[[File:Alarmy_SPE.png|thumb|450px|Alarme (Abb. 8a)]] | |||
[[ | Sowohl Meldungen als auch Alarme sind wie folgt gekennzeichnet: | ||
* Zeitpunkt des Auftretens, | |||
* | * Ereignistyp (nur Nachrichten), | ||
* | |||
* Signal oder Abschnitt, | |||
* | |||
* Inhalt. | |||
* | Die Warnmeldung verschwindet, sobald das Problem bestätigt und behoben wurde. Die Warnmeldungen bleiben so lange bestehen, bis die Anwendung geschlossen wird. | ||
< | <span id="Widok_pełnoekranowy_i_dodatkowe_okno"></span> | ||
== | == Vollbildansicht und zusätzliches Fenster == | ||
Sie können die SPE-Ansicht auf die gesamte Bildschirmgröße erweitern. Wenn Sie mit mehreren Monitoren arbeiten, ziehen Sie dazu das Fenster auf den gewünschten Bildschirm und wählen Sie im Menü „Ansicht“ > „Vollbildmodus“. | |||
Durch Auswahl der Option „Zusätzliches Fenster“ im selben Menü wird ein zweites Fenster mit demselben Desktop geöffnet. | |||
< | <span id="Ustawienia_programu"></span> | ||
== | == Programmeinstellungen == | ||
Die SPE-Software bietet verschiedene Optionen zur Anpassung von Fehlern an die Benutzeranforderungen. Diese können konfiguriert werden (Abb. 9): | |||
* Reparaturzeit durch den Benutzer, | |||
* | * Häufigkeit ihres Auftretens (getrennt für Signale, Punkte und isolierte Abschnitte), | ||
* | * Sichtbarkeit von Fehlern im oben beschriebenen Fehlermenü, | ||
* | |||
Außerdem können Sie die Standardkonfiguration wiederherstellen. Um das Einstellungsfenster zu öffnen, wählen Sie in der Menüleiste oben „Einstellungen“ aus. | |||
[[Datei:SPE Settings.png|thumb|300px|Einstellungen (Abb. 9)]] | |||
[[ | == Frequenzweicheneinstellungen == | ||
== | [[File:Rozjazd_SPE.png|thumb|100px|Weichenoptionen (Abb. 10)]] | ||
[[ | |||
SPE-Switches verfügen über zahlreiche Optionen, die es ihnen ermöglichen, auf unterschiedliche Verkehrssituationen zu reagieren (Abb. 10). Ihre Verfügbarkeit hängt von ihrem aktuellen Status und der Art der verwendeten Automatisierung ab. Dazu gehören: | |||
* Plus und Minus – bewegt den Schalter in die angegebene Position. | |||
* Plus | * Stopp - arretiert den Achsschenkel in einer festen Position und verhindert so dessen Bewegung. | ||
* | * <b style="color: purple">oStop</b> - Entsperrt den oben genannten Zustand, | ||
* <b style="color: purple">oStop</b> - | * Zmk - schaltet den Schalter mit seiner Isolation ab, einschließlich der Nutzung, wodurch verhindert wird, dass eine Route über ihn eingerichtet wird. | ||
* Zmk - | * <b style="color: purple">oZmk</b> - bricht den obigen Befehl ab, | ||
* <b style="color: purple">oZmk</b> - | * <b style="color: red">KSR</b> - setzt das RIP-Signal zurück, | ||
* <b style="color: red">KSR</b> - | * <b style="color: red">PlusBZ</b> - erzwingt, dass der Schalter auf Plus gestellt wird, wenn er belegt ist, | ||
* <b style="color: red">PlusBZ</b> - | * <b style="color: red">MinusBZ</b> - zwingt den Schalter auf Minus, wenn er belegt ist, | ||
* <b style="color: red">MinusBZ</b> - | * <b style="color: red">ZeroLO</b> - beschrieben in [[#Tor]]. | ||
* <b style="color: red">ZeroLO</b> - | |||
== Streckenblockeinrichtung == | |||
Die Software bietet folgende Arten von Streckenblockeinrichtungen an: | |||
* Eap, | * Eap, | ||
* Eac, | * Eac, | ||
* C, | * C, | ||
* SHL12. | * SHL12. | ||
Jede Streckenblockeinrichtung hat bestimmte Eigenschaften. | |||
=== EAP-Streckenblockeinrichtung === | |||
Der häufigste Streckenblocktyp im TD2-Simulator. Es handelt sich um einen halbautomatischen Block mit automatischer Abfahrtsbestätigung. Um eine Abfahrt festzulegen, klicken Sie auf Wbl, um den Block zu aktivieren (bei Streckenausfahrtsblöcken verwenden Sie zusätzlich die Schaltfläche „Verbinden“ und wählen die Zielstrecke aus). | |||
Auf der anderen Seite ertönt dann ein Signalton, und der Pfeil blinkt. Drücken Sie die Taste „Pos“, um die Zugannahme zu bestätigen. Der Startposten kann nun ein Signal geben, und der Pfeil wechselt zu Gelb und Rot. Sobald der Zug das Abfahrtssignal passiert hat, leuchtet der Pfeil dauerhaft rot. | |||
Sobald die Spur frei ist, leuchtet auf der Zielseite ein grünes Rechteck auf. Dies signalisiert, dass die Blockade nun mit dem Ko-Knopf auf der Empfängerseite deaktiviert werden kann. | |||
Beachten Sie bitte außerdem, dass bei Einfahrt eines Zuges in eine Strecke nach einem Ersatzsignal oder einer schriftlichen Anweisung die Taste <b style="color: red">dKo</b> am Empfangsende „vor dem Passieren des Ziel-Einfahrtssignals“ und „unmittelbar nach Einfahrt in die Strecke“ betätigt werden muss. Falls dies ebenfalls so umgesetzt wurde, muss die Taste <b style="color: red">dPo</b> am Startpunkt verwendet werden. Andernfalls ändert sich der Blockstatus nicht, und es kann erforderlich sein, telefonische Durchsagen zu Zügen und Abfahrten nach schriftlicher Anweisung oder Ersatzsignal einzuführen. | |||
=== Eac-Typ-Streckenblockeinrichtung === | |||
=== | Ein automatisches Streckensperrsystem, das weniger modern und funktional als das SHL12 ist. Um das deaktivierte Sperrsystem zu aktivieren, verwenden Sie Wbl auf der Einfahrtsseite und Pzk auf der Ausfahrtsseite. Dadurch wird ein Initialisierungsprozess gestartet, der einige Sekunden dauert. Währenddessen blinkt ein orangefarbenes Rechteck neben dem Sperrpfeil am Zielbahnhof. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, wird das orangefarbene Rechteck grün, und die Eingabe der Streckendaten ist möglich. | ||
Um die Streckenblockeinrichtung zu deaktivieren, betätigen Sie die Taste „Zwbl.“ an der Ausgangsstation. Der Pfeil beginnt zu blinken und erlischt nach einigen Sekunden vollständig. | |||
Wird ein Ersatzsignal oder -befehl gegeben, brauchen Sie nichts zu drücken; die Streckenblockeinrichtung passt sich automatisch der belegten Isolierung an. | |||
< | <span id="Blokada_typu_C"></span> | ||
=== | === Streckenblockeinrichtung Typ C === | ||
Der am wenigsten moderne Typ eines halbautomatischen Streckenblocks. Er erfordert die manuelle Bestätigung von Abfahrt (mit der Po-Taste) und Ankunft (mit der Ko-Taste). Anders als beim Eap-Block muss der Block nicht aktiviert werden; es genügt, ihn mit der Szenerie zu verbinden und gegebenenfalls die Richtung mit der Poz-Taste auf der Ankunftsseite zu ändern (die Strecke muss frei sein – der Blockpfeil ist gelb). Die Tasten <b style="color: red">dPo</b> und <b style="color: red">dKo</b> funktionieren jedoch ähnlich wie beim Eap-Block. | |||
< | <span id="Blokada_typu_SHL-12"></span> | ||
=== | === Streckenblockeinrichtung vom Typ SHL-12 === | ||
in Entwicklung | |||
< | <span id="Sterowanie_SSP"></span> | ||
== | == SSP-Steuerung == | ||
[[File:SPE_SSP.png|thumb|100px|Optionen für automatische Bahnübergangssignale (Abb. 11)]] | |||
[[ | Automatische Bahnübergangssignale bieten die Möglichkeit, die Rangierschutzvorrichtung zu aktivieren und zu deaktivieren. Dadurch wird der Bahnübergang während des Rangierens auf den Gleisen geschützt. Sowohl die Aktivierung als auch die Deaktivierung der Rangierschutzvorrichtung sind spezielle Befehle, die eine Bestätigung erfordern und vom Zähler erfasst werden. | ||
Latest revision as of 14:21, 8 February 2026
Programm Beschreibung
SPE (Electronic Desktop Simulator) ist eine Software, die mit TD2 zusammenarbeitet und den Betrieb von Computer-Desktops des Typs MOR-1 mit drei ineinandergreifenden Verriegelungssystemen simuliert:
- MOR-3 (Computer),
- MOR-3E (Computer für schwach ausgelastete Stationen),
- E (Relais mit Computer-Overlay).
Belegungssimulation, Testmodus
Wenn SPE nicht mit TD2 verbunden ist, arbeitet es im Testmodus. Dadurch können Sie sich mit den Funktionen „trocken“ vertraut machen, ohne Züge zu benutzen oder den Simulator laufen zu lassen.
In diesem Modus können Sie zusätzlich zu den üblichen Befehlen Folgendes tun:
- Bereitstellung von Wellenformen für deaktivierte oder belegte Außenschlösser,
- Die Belegung einzelner Isolierungen kann simuliert werden, indem man bei gedrückter Strg-Taste auf einen Gleisabschnitt klickt (die Isolierung wird auf die gleiche Weise freigegeben).
Verbindung zum Simulator herstellen
So verbinden Sie SPE mit dem Simulator:
- Die Szenerie in TD2 und den dazugehörigen Desktop in SPE ausführen,
- Klicken Sie auf die Menü-Schaltfläche in der oberen Leiste, gehen Sie zum Untermenü Verbindung und klicken Sie auf Verbinden (wie in Abb. 2).
Obere Symbolleiste
Die obere Symbolleiste verfügt über mehrere Funktionen. Sie ermöglicht Ihnen Folgendes:
- Aufruf des Programmmenüs (Menü-Taste),
- Ein-/Ausblenden von Semaphornamen (Sem-Taste), Namen von Nebenschlusssignalen (Tm), Punktnummern (Zwr) und Abschnitts- oder Isolationsnamen (Odc),
- Änderungen am Inhalt des unteren Fensters (Nachrichten oder Alarme),
- Änderungen am aktuell angezeigten Desktop innerhalb einer Programminstanz (weitere Schaltflächen, die hauptsächlich in erweiterten Verkehrsleitzentralen verwendet werden),
Signal- und Gleisoptionen
Signal

Signale können je nach Typ, verfügbaren Kammern und Art der verwendeten Eisenbahnverkehrssteuerungsgeräte verschiedene Ausführungen aufweisen. Dazu gehören beispielsweise:
- Stopp - zeigt das S1 (Stop)-Signal an, ohne die Fahrtrichtung zu verlangsamen.
- Stopp - führt dazu, dass die Möglichkeit, ein Signal zum Weiterfahren an einer bestimmten Ampel zu geben, blockiert wird.
- oStop - bricht die obige Anweisung ab,
- ZCZ - Zeitgesteuerte Auslösung, zeigt das "Stopp"-Signal an und nach Ablauf einer sicheren Zeitspanne verlangsamt sich die Strecke,
- oZCZ - widerruft den obigen Befehl,
- SZ - zeigt ein Ersatzsignal ohne die W24-Anzeige an (die Vorgehensweise zur Bereitstellung dieses Signals wird später im Leitfaden beschrieben),
- NSZ - dasselbe, aber mit der W24-Anzeige, nur verwenden, wenn man auf dem falschen Gleis fährt,
- ZD - verlangsamt sofort den Kraftstoffverbrauch.
Befehle, die mit purple gekennzeichnet sind, erfordern eine Bestätigung der Verwendungsabsicht, während diejenigen, die mit red gekennzeichnet sind, spezielle Befehle sind, die nur und ausschließlich dann verwendet werden sollten, wenn es unbedingt notwendig ist. Die Verwendung dieser Befehle wird durch den speziellen Befehlszähler (gelber Zähler auf blauem Hintergrund) protokolliert.
Gleis
thumb|90px|Menü-Gleis in SPE (Version 3)
Die Gleise bieten folgende Optionen:
- Zmk – Gleissperrung, verhindert die Befahrung der Strecke über dieses Gleis,
- oZmk - Beginn des Tracks, hebt das Obige auf,
- ZeroLO – Setzt den Achszähler zurück. Verwenden Sie diese Funktion, wenn der Streckenabschnitt trotz freier Strecke als belegt angezeigt wird. Die rote Farbe, die die Belegung anzeigt, ändert dabei ihren Farbton und wird dunkler. Nachdem ein Schienenfahrzeug den Streckenabschnitt an einem Ersatzsignal oder auf schriftliche Anweisung befahren hat, sollte der Stromkreis zurückgesetzt und die Strecke freigegeben werden, sobald das Fahrzeug den Abschnitt wieder verlässt.
Fahrstraße einstellen
Die Wellenformen in SPE können auf verschiedene Arten eingestellt werden:
Methode Nr. 1: Punkt-zu-Punkt
Um ein Freigabesignal zu senden, müssen Sie:

- Stellen Sie sicher, dass alle Bahnübergänge der Kategorie A auf der Strecke zuvor geschlossen wurden (um einen solchen Bahnübergang im Programm zu schließen, klicken Sie auf dessen "Spitze" im Bild und wählen Sie die Option "Schließen"; zum Öffnen gehen wir auf die gleiche Weise vor, siehe Abb. 3) - HINWEIS - nicht jeder Bahnübergang kann von der SPE-Ebene aus geschlossen werden; verwenden Sie in diesem Fall den Fahrregler, der sich normalerweise im Stellwerk befindet.
- Durch einen Linksklick auf das Signal oder das Startgleis wird ein violetter Rahmen und ein Kontextmenü angezeigt (Abb. 3 und 3a). Anstelle des Einfahrtssignals kann man auch auf den entsprechenden Linienblockpfeil klicken.
- Wir wählen nichts aus dem Menü aus, sondern klicken auf ein Signal, eine Sperre oder ein Gleisende.
- Das Routenmenü wird angezeigt. Wählen Sie aus den verfügbaren Optionen „Manöver“ oder „Zug“ (siehe Abb. 5) (je nachdem, was wir benötigen; im Beispielbild ist die Option „Manöver“ nicht verfügbar, da die Route zur Ausfahrt vom Bahnhof ausgewählt wurde).
Nach der Bestätigung sollten die Weichen automatisch in die gewünschte Position schalten, das Formsignal sollte das richtige Signal anzeigen, und der Abschnitt sollte grün aufleuchten, wenn ein Zug vorbeifährt (Abb. 6), und im Falle eines Rangiervorgangs gelb.

Methode 2: Drag & Drop
Um die Route festzulegen, schließen Sie die Bahnübergänge und klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf das Signal, den Sperrpfeil oder das Gleis. Nachdem Sie das Gleis/den Sperrpfeil/das Zielsignal passiert haben, lassen Sie die Maustaste los. Das in Abb. 5 dargestellte Menü wird angezeigt, in dem Sie das Zug- oder Rangiersignal anzeigen lassen können.
Achtung:
Die Routenwahl zu/von einem nicht isolierten (gestrichelten) Abschnitt ist nur anhand von Signalen und Sperrpfeilen möglich. Es ist nicht möglich, ein solches Gleis durch Klicken und Loslassen der Maustaste auszuwählen.
- Das ist nicht möglich:
- Erteilung eines Freigabesignals (weder Zug noch Rangierbetrieb) für den Abschnitt, der durch den Befehl Zmk gesperrt war.
- Geben eines Zugsignals auf einem teilweise belegten Gleis (es kann nur ein Rangiersignal gegeben werden, der Lokführer muss vorher über die Gleisbelegung informiert werden).
- Angabe des Ausgangs zu einem Pfad, bei dem die Liniensperre deaktiviert ist oder sich in einem falschen Zustand befindet (dies gilt nicht für Ausgangspfade aus Szenerien im Testmodus).
Störungen
Die SPE-Software simuliert Fehler in Eisenbahnverkehrsleitsystemen. Die entsprechenden Optionen finden Sie im Menü unter „Fehler“ (Abb. 7). In diesem Abschnitt werden sowohl funktionsfähige als auch defekte Komponenten der Leitsysteme aufgelistet. Sie können entweder einen Fehler melden oder eine bestimmte Komponente zur Reparatur vorlegen.
Um einen Fehler zu melden, wählen Sie den Typ und das genaue Element aus und drücken Sie dann auf „Fehler melden“. Es erscheint ein Fenster mit der voraussichtlichen Reparaturzeit. Schließen Sie es durch Klicken auf OK oder das Kreuz.

Um einen Fehler manuell auszulösen, wählen wir das entsprechende Element aus und markieren mithilfe der Kontrollkästchen die zu beschädigenden Teile. Daraufhin erscheint unten im Hauptfenster von SPE eine Warnmeldung; bestätigen Sie diese durch Doppelklicken. Die Warnmeldung verschwindet vollständig, sobald der Fehler behoben ist. Darüber hinaus werden Warnmeldungen gemäß den Programmeinstellungen zufällig ausgelöst, wie im Abschnitt „Einstellungen“ ausführlich beschrieben.
Fenster „Meldungen und Alarme“
Das Fenster unterhalb des Haupt-SPE zeigt je nach Auswahl in der oberen Leiste Meldungen (Abb. 8) oder Alarme (Abb. 8a) an. Um einen Alarm zu bestätigen, navigieren Sie zum Alarmfenster und doppelklicken Sie darauf. Der Alarm ändert dann seine Farbe von Weiß auf rotem Hintergrund zu Rot auf blauem Hintergrund.

Sowohl Meldungen als auch Alarme sind wie folgt gekennzeichnet:
- Zeitpunkt des Auftretens,
- Ereignistyp (nur Nachrichten),
- Signal oder Abschnitt,
- Inhalt.
Die Warnmeldung verschwindet, sobald das Problem bestätigt und behoben wurde. Die Warnmeldungen bleiben so lange bestehen, bis die Anwendung geschlossen wird.
Vollbildansicht und zusätzliches Fenster
Sie können die SPE-Ansicht auf die gesamte Bildschirmgröße erweitern. Wenn Sie mit mehreren Monitoren arbeiten, ziehen Sie dazu das Fenster auf den gewünschten Bildschirm und wählen Sie im Menü „Ansicht“ > „Vollbildmodus“.
Durch Auswahl der Option „Zusätzliches Fenster“ im selben Menü wird ein zweites Fenster mit demselben Desktop geöffnet.
Programmeinstellungen
Die SPE-Software bietet verschiedene Optionen zur Anpassung von Fehlern an die Benutzeranforderungen. Diese können konfiguriert werden (Abb. 9):
- Reparaturzeit durch den Benutzer,
- Häufigkeit ihres Auftretens (getrennt für Signale, Punkte und isolierte Abschnitte),
- Sichtbarkeit von Fehlern im oben beschriebenen Fehlermenü,
Außerdem können Sie die Standardkonfiguration wiederherstellen. Um das Einstellungsfenster zu öffnen, wählen Sie in der Menüleiste oben „Einstellungen“ aus.
thumb|300px|Einstellungen (Abb. 9)
Frequenzweicheneinstellungen

SPE-Switches verfügen über zahlreiche Optionen, die es ihnen ermöglichen, auf unterschiedliche Verkehrssituationen zu reagieren (Abb. 10). Ihre Verfügbarkeit hängt von ihrem aktuellen Status und der Art der verwendeten Automatisierung ab. Dazu gehören:
- Plus und Minus – bewegt den Schalter in die angegebene Position.
- Stopp - arretiert den Achsschenkel in einer festen Position und verhindert so dessen Bewegung.
- oStop - Entsperrt den oben genannten Zustand,
- Zmk - schaltet den Schalter mit seiner Isolation ab, einschließlich der Nutzung, wodurch verhindert wird, dass eine Route über ihn eingerichtet wird.
- oZmk - bricht den obigen Befehl ab,
- KSR - setzt das RIP-Signal zurück,
- PlusBZ - erzwingt, dass der Schalter auf Plus gestellt wird, wenn er belegt ist,
- MinusBZ - zwingt den Schalter auf Minus, wenn er belegt ist,
- ZeroLO - beschrieben in #Tor.
Streckenblockeinrichtung
Die Software bietet folgende Arten von Streckenblockeinrichtungen an:
- Eap,
- Eac,
- C,
- SHL12.
Jede Streckenblockeinrichtung hat bestimmte Eigenschaften.
EAP-Streckenblockeinrichtung
Der häufigste Streckenblocktyp im TD2-Simulator. Es handelt sich um einen halbautomatischen Block mit automatischer Abfahrtsbestätigung. Um eine Abfahrt festzulegen, klicken Sie auf Wbl, um den Block zu aktivieren (bei Streckenausfahrtsblöcken verwenden Sie zusätzlich die Schaltfläche „Verbinden“ und wählen die Zielstrecke aus).
Auf der anderen Seite ertönt dann ein Signalton, und der Pfeil blinkt. Drücken Sie die Taste „Pos“, um die Zugannahme zu bestätigen. Der Startposten kann nun ein Signal geben, und der Pfeil wechselt zu Gelb und Rot. Sobald der Zug das Abfahrtssignal passiert hat, leuchtet der Pfeil dauerhaft rot.
Sobald die Spur frei ist, leuchtet auf der Zielseite ein grünes Rechteck auf. Dies signalisiert, dass die Blockade nun mit dem Ko-Knopf auf der Empfängerseite deaktiviert werden kann.
Beachten Sie bitte außerdem, dass bei Einfahrt eines Zuges in eine Strecke nach einem Ersatzsignal oder einer schriftlichen Anweisung die Taste dKo am Empfangsende „vor dem Passieren des Ziel-Einfahrtssignals“ und „unmittelbar nach Einfahrt in die Strecke“ betätigt werden muss. Falls dies ebenfalls so umgesetzt wurde, muss die Taste dPo am Startpunkt verwendet werden. Andernfalls ändert sich der Blockstatus nicht, und es kann erforderlich sein, telefonische Durchsagen zu Zügen und Abfahrten nach schriftlicher Anweisung oder Ersatzsignal einzuführen.
Eac-Typ-Streckenblockeinrichtung
Ein automatisches Streckensperrsystem, das weniger modern und funktional als das SHL12 ist. Um das deaktivierte Sperrsystem zu aktivieren, verwenden Sie Wbl auf der Einfahrtsseite und Pzk auf der Ausfahrtsseite. Dadurch wird ein Initialisierungsprozess gestartet, der einige Sekunden dauert. Währenddessen blinkt ein orangefarbenes Rechteck neben dem Sperrpfeil am Zielbahnhof. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, wird das orangefarbene Rechteck grün, und die Eingabe der Streckendaten ist möglich.
Um die Streckenblockeinrichtung zu deaktivieren, betätigen Sie die Taste „Zwbl.“ an der Ausgangsstation. Der Pfeil beginnt zu blinken und erlischt nach einigen Sekunden vollständig.
Wird ein Ersatzsignal oder -befehl gegeben, brauchen Sie nichts zu drücken; die Streckenblockeinrichtung passt sich automatisch der belegten Isolierung an.
Streckenblockeinrichtung Typ C
Der am wenigsten moderne Typ eines halbautomatischen Streckenblocks. Er erfordert die manuelle Bestätigung von Abfahrt (mit der Po-Taste) und Ankunft (mit der Ko-Taste). Anders als beim Eap-Block muss der Block nicht aktiviert werden; es genügt, ihn mit der Szenerie zu verbinden und gegebenenfalls die Richtung mit der Poz-Taste auf der Ankunftsseite zu ändern (die Strecke muss frei sein – der Blockpfeil ist gelb). Die Tasten dPo und dKo funktionieren jedoch ähnlich wie beim Eap-Block.
Streckenblockeinrichtung vom Typ SHL-12
in Entwicklung
SSP-Steuerung

Automatische Bahnübergangssignale bieten die Möglichkeit, die Rangierschutzvorrichtung zu aktivieren und zu deaktivieren. Dadurch wird der Bahnübergang während des Rangierens auf den Gleisen geschützt. Sowohl die Aktivierung als auch die Deaktivierung der Rangierschutzvorrichtung sind spezielle Befehle, die eine Bestätigung erfordern und vom Zähler erfasst werden.
